An der Kostenschraube drehen

Bei vielen Privatanlegern geht derzeit die Angst vor der Transaktionssteuer um. Dabei dürfte diese nur einen kleinen Teil der Kosten ausmachen, die beim Wertpapierkauf anfallen.

Zehn Trades pro Jahr mit durchschnittlich 5.000 Euro Volumen. Bei der Handelsaktivität eines durchschnittlich aktiven Anlegers geht die Kostenschere bei den Transaktionsgebühren gewaltig auseinander. Nach Berechnungen des Vergleichsanbieters „Broker-Test“ entstehen hier Gebühren von 50 Euro im günstigsten Fall – oder aber mehr als 200 Euro, bei „teuren“ Internet-Brokern.

Beim klassischen Aktienkauf kann der Investor im Prinzip zwischen zwei Gebührenstrukturen wählen. Üblich ist ein Sockelbetrag von fünf bis zehn Euro, auf den dann noch eine volumenbezogene Gebühr aufgeschlagen wird…

Quelle/Medium: boerse.ard.de vom 28.05.2010