Ordergebühren der Online Broker sinken wieder

Die durchschnittlichen Ordergebühren der Online Broker im deutschsprachigen Raum sinken gegenüber April 2011 um 2,19 Punkte auf einen Stand von 70,20 Punkten. Damit liegt der Transaktionskosten-Index annähernd auf dem selben niedrigen Niveau wie im Mai 2010 (70,15 Punkte).

Der Grund für die Abwärtsbewegung bei den durchschnittlichen Ordergebühren war die bereits angekündigte Senkung der Transaktionskosten beim Bankhaus Jungholz Direkt-Anlage Österreich zum 15. April. Dadurch werden Aktienorders deutlich günstiger. So zahlen Sie z.B. für eine 500 Euro Order nur noch 8,70 Euro statt 28,90 Euro, also eine Ersparnis von fast 70 Prozent. Bei einer 5.000 Euro Order werden künftig anstatt 28,90 Euro lediglich 19,95 Euro fällig. Darüber hinaus wurde die maximale Ordergebühr auf 99,95 Euro zzgl. Grundgebühr und Börsenplatzgebühr begrenzt.

Der Broker-Test.de Transaktionskosten-Index stellt die laufende Entwicklung der durchschnittlichen Transaktionskosten seit Juli 2000 auf einer monatlichen Basis dar. Ausgangspunkt ist der Juli 2000 mit einem Indexwert von 100. Der Transaktionskosten-Index beinhaltet die anfallenden Transaktionskosten für zehn verschiedene Ordervolumen bei den in Deutschland relevanten Online Brokern. Somit beinhaltet er auch Schwankungen durch den Markteintritt neuer Broker oder den Marktaustritt von Brokern.
Den bisher niedrigsten Wert hatte der Transaktionskosten-Index im August 2008 mit einem Wert von 69,02 Punkten.

Zum Vergleich: Die durchschnittlichen Transaktionskosten von klassischen Filialbanken liegen im Vergleich zum Transaktionskosten-Index der Online Broker bei circa 300 Punkten, d.h. ein Trade ist dort im Durchschnitt mehr als viermal teurer als bei einem Online Broker.

Den Transaktionskosten-Index gibt es jeweils zum Monatsanfang aktuell unter:
www.broker-test.de/transaktionskosten-index/tools

Den Transaktionskosten-Rechner finden Sie unter:
www.broker-test.de/transaktionskosten-rechner/tools